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Innovative Flugprojekte auf dem Schmerlat

Auf dem Flugplatz Schmerlat in Neunkirch sollen Unternehmen und Hochschulen innovative Drohnenprojekte testen können und damit sowohl die Technologiekompetenz stärken als auch Arbeitsplätze schaffen. Darüber informierten die Verantwortlichen am Rande des Flüüger-Fäschts auf dem Schmerlat.

 

Die Schweiz ist führend in der Entwicklung von Drohnen. Was bis heute allerdings fehlt, ist ein Ort, wo Unternehmen und Hochschulen ihre neuen Technologien unter realen Bedingungen einsetzen können. Diese Lücke möchten der Kanton Schaffhausen und die Wirtschaftsförderung zusammen mit der Segelfluggruppe Schaffhausen (SGS) und der Gemeinde Neunkirch schliessen: Auf dem Flugplatz Schmerlat sollen in Zukunft innovative Drohnentechnologien getestet werden. «Unternehmen sollen bei uns ihre Entwicklungen einsetzen können, nicht nur auf der Strasse wie mit dem selbstfahrenden Bus, sondern neu auch in der Luft», sagte Regierungsrat Martin Kessler an der Medienorientierung auf dem Flugplatz Schmerlat in Neunkirch.

 

Brücke zwischen Forschung und Unternehmen

Christoph Schärrer, Delegierter für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen, erklärte, warum es solche Anwendungsmöglichkeiten braucht: «Wir haben gute Erfahrungen mit der Mobilität auf der Strasse gemacht und haben gemerkt, dass auch Anwendungsmöglichkeiten für Drohnen sehr gefragt sind. Damit bilden wir eine wichtige Brücke zwischen Forschung und Unternehmen.» Neben der Technologiekompetenz, welche dadurch auch lokal gestärkt wird, soll dieses Angebot insbesondere dazu führen, dass neue Arbeitsplätze entstehen. Damit wird sowohl die Region als auch der Kanton gestärkt. Erste Unternehmen sollen bereits in diesem Jahr in Neunkirch ihre Versuche starten. Die Sicherheit habe bei allen Versuchen oberste Priorität, betonten die Verantwortlichen, weshalb man auch im engen Kontakt mit den zuständigen nationalen Behörden sei.

 

Vorführung mit einem Blick in die Zukunft

Wie Unternehmen und Hochschulen diese Möglichkeit auf dem Schmerlat nutzen wollen, zeigten Daedalean – ein Startup, das Künstliche Intelligenz für den autonomen Flug der Drohne entwickelt – und die Hochschule Rapperswil (HSR). Daedalean demonstrierte auf dem Schmerlat eine mit einem Autopiloten ausgestatte Drohne, die dank künstlicher Intelligenz eigenständig einem fahrenden Auto ausweichen und sicher landen kann. Eine Innovation, von welcher sich Daedalean viel verspricht und die jetzt vor allem auch unter realen Bedingungen getestet werden soll. Weiter zeigte die Hochschule Rapperswil eine Logistikanwendung mit einer Transportdrohne. Diese Anwendungsmöglichkeit ihrer Technologien seien ein wichtiger Schritt, erklärten Katharina Luban, Professorin an der HSR, und Boris Videnov, System Engineer bei Daedalean. Videnov ergänzte: «Wir sind von der Flexibilität und von der Unterstützung der Behörden hier begeistert. Es würde uns freuen, wenn wir unsere Drohnen hier im Kanton Schaffhausen testen und entwickeln könnten. Diesbezüglich führen wir bereits Gespräche.»

 

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