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«Die Gründung der eigenen Firma war schon lange ein Ziel von uns.»

Seit rund einem Jahr ist das PC-Spiel «Train Fever» des Schaffhauser Start-ups Urban Games im Handel erhältlich. Finanziert wurde die Geschäftsaufnahme durch sogenanntes Crowdfunding. Unterdessen konnten sämtliche Beträge mit beinahe 100 Prozent Rendite zurückgezahlt werden.

Das Konzept von Train Fever ist so einfach wie genial. Der Spieler leitet ein Verkehrsunternehmen und baut Eisenbahnlinien. Mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wächst auch die Bevölkerung. Und zwar genau dort, wo dies auch in Realität geschehen würde.

«Rund 120‘000 Leute auf der ganzen Welt spielen bereits Train Fever», erklärt Firmengründer Basil Weber. Er sagt es, als wäre das keine grosse Sache. Wer ihn und seinen Bruder Urban kennenlernt, merkt schnell, dass diese Zurückhaltung ihrem Wesen entspricht. Sie konzentrieren sich auf die Sache und nicht auf den grossen Auftritt. Vielleicht ist genau das ihr Erfolgsrezept.
 

«Rund 120‘000 Leute auf der ganzen Welt spielen bereits Train Fever»

Basil Weber, Gründer der Urban Games GmbH

Crowdfunding doppelt zurückgezahlt
Denn Erfolg haben sie mit ihrem jungen Unternehmen Urban Games: Rund ein Jahr nachdem sie mit dem PC-Simulationsspiel «Train Fever» ihr erstes Produkt auf den Markt brachten, beschäftigen sie bereits sieben Mitarbeitende. Ausserdem konnten sie jedem, der ihnen in Form von Crowdfunding-Beiträgen den Geschäftsstart mitfinanziert hatte, den annähernd doppelten Betrag zurückzahlen. Nach so kurzer Zeit keine Verständlichkeit. Immerhin geht es um einen Gesamtbetrag von 250‘000 Euro. «Diese stammten von insgesamt etwa 650 Personen, vorwiegend aus der Schweiz, Deutschland und Holland», so Basil Weber.
 

«Es ist wichtig, dass wir innovative Ideen fördern und kreative Köpfe hier behalten können»

Marcus Cajacob, Wirtschaftsförderung Kanton Schaffhausen

Daneben erhielten die Jungunternehmer auch Unterstützung von der kantonalen Wirtschaftsförderung. Diese kann Jungunternehmen beraten und mit einzelbetrieblichen Fördermitteln unterstützen. Solche Beiträge sind in Leistungsvereinbarungen geregelt, die gegenseitige Verpflichtungen und Auflagen klar regeln. «Es ist wichtig, dass wir innovative Ideen fördern und kreative Köpfe hier behalten können», erklärt Marcus Cajacob von der Wirtschaftsförderung.

Selbständigkeit schon lange geplant
Was macht «Train Fever» so erfolgreich? «Es ist eine von nur wenigen modernen Transportsimulationen. Und im Vergleich weist unsere Spielwelt ein extremes Detaillevel auf», erklärt Basil Weber. Das ist bestimmt ein Grund. Ein anderer liegt aber wohl darin, dass die Firmengründung über Jahre vorbereitet wurde. «Wir wussten schon seit Jahren, dass wir uns irgendwann als Spieleentwickler selbständig machen wollen, haben schon früh mit dem Programmieren von «Train Fever» begonnen und auch unsere Studienrichtungen entsprechend gewählt», so Weber. Wie geht es weiter? «Train Fever» werde laufend verbessert. Und das nächste PC-Spiel zum Thema Bahn sei bereits in Planung. Genaueres dazu verraten die Brüder aber noch nicht.

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Steckbrief



Firma
Urban Games GmbH
Gegründet: 2013
Mitarbeitende: 7
Branche: Spieleindustrie

www.train-fever.com

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Kontakt

Christoph Schärrer

Adrian Stettler

Wirtschaftsförderung
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